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Individuelles Rheumaprogramm

Weg der Mitte Praxis-Team Berlin

Dieses Weg der Mitte-Gesundheitsprogramm ist für Menschen konzipiert, die eine fundierte Einführung in ganzheitliche und naturheilkundliche Möglichkeiten der Behandlung bei allen chronischen Schmerzen und Erkrankungen des Bewegungsapparates suchen. Dabei geht es um Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, aber auch um andere chronische Beschwerden des Bewegungsapparates, z.B. chronische Rückenschmerzen seit mindestens sechs Monaten, Bandscheibenprolaps, Ischialgie, Schulter-Arm-Syndrom, Tennisarm, Carpaltunnel-Syndrom. Bei den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises handelt es sich um entzündliche Formen, z. B. Rheumatoide Arthritis und Morbus Bechterew sowie degenerative Formen wie z.B. Arthrose und
Weichteilrheumatismus, z.B. Fibromyalgie.

Gerade bei chronischen Erkrankungen ist das Herausfinden der eigentlichen Ursachen, seien sie nun auf körperlicher, seelischer oder geistiger Ebene, oft eine wesentliche Voraussetzung für eine ursachenspezifischen Behandlung der Beschwerden Deshalb empfehlen wir Ihnen für ein Erfolg versprechendes Therapiekonzept eine individuelle ausführliche Anamnese. Auf der Basis der Auswertung der Anamnese erarbeiten wir dann ein für Sie persönlich empfehlenswertes Therapiekonzept.

Bestandteile des Programms:

  1. Azidose-Therapie (Entgiftung, Entsäuerung, Azidose-Heilkost, Azidose-Heilmassagen, Ausleitungsverfahren)
  2. Benefit Yoga®-Therapie® (Bewegung, Entspannungs- und Schmerzbewältigungsmethoden, Arbeit mit alltäglichen Verhaltensmustern und Einstellungen)
  3. Klassische Homöopathie
  4. Körpertherapien (Akupunktur, Craniosacral-Therapie, Fußreflexzonentherapie, Lymphbehandlung am Fuß etc.)
  5. Phytotherapie


Zur Azidose-Therapie:

Die meisten chronischen Erkrankungen entstehen u.a. durch eine latente Übersäuerung des Bindegewebes. Diese Übersäuerung bildet den besten Nährboden für die Entwicklung bzw. das Fortschreiten des Krankheitsprozesses und für chronische Schmerzen.
In der Azidose-Therapie wird die Säure aus dem Bindegewebe herausgelöst, ausgeleitet und dadurch eine Änderung der Stoffwechsellage erreicht. Das unterstützt auch eine vollwertige, basenüberschüssige Heilkost sowie die Phytotherapie zur Stoffwechselanregung und Entgiftung. Um den Prozess der Entsäuerung weiter zu unterstützen, werden die Teilnehmer Massagen, Wickel, Auflagen und Wasseranwendungen mit dem Ziel der Selbsttherapie erlernen. Die für die Entgiftung und Ausleitung wichtigsten Organe – Leber, Haut, Darm, Niere und Lunge – werden hierbei gezielt aktiviert.

Zur Benefit Yoga®-Therapie:
Eine der wirkungsvollsten Methoden, den eigenen Körper besser kennenzulernen und seine Botschaften zu verstehen, ist Yoga. Das Benefit Yoga® -Therapie-Programm arbeitet individuell und behutsam mit den Fähigkeiten und Bewegungsmöglichkeiten der Patienten. Alle Bewegungsabläufe und Haltungen im Sitzen, Stehen oder Liegen werden mit großer Ruhe und in Harmonie mit dem eigenen Atemrhythmus ausgeführt. Sie werden gezielt ausgewählt, entsprechend den traditionellen Indikationen der Yogatherapie zur:

  • Verbesserung einer eingeschränkten Beweglichkeit
  • Förderung des Stoffwechsels der Gelenke mit allen beteiligten Strukturen (Knochen, Muskeln, Sehnen, Bänder)
  • Förderung der Entsorgung von Stoffwechselendprodukten und Ablagerungen
  • Erhöhung der  Flexibilität von Wirbelsäule und Gelenken und dadurch
  • Anregung des Energieflusses im ganzen Körper
  • natürlichen Vertiefung der Ausatmung und somit Lösung von Spannungen und Schmerzblockaden
  • Förderung von Kraft und Koordination in Verbindung mit einem Gefühl der Leichtigkeit

Dabei ist eine regelmäßig durchgeführte eigene Praxis ausschlaggebend.

Krankheit bedeutet immer auch eine Störung im Gleichgewicht des Menschen. Im Prozess der Gesundung wird dieses Gleichgewicht wieder hergestellt. Um diesen Prozess zu unterstützen, ist es wichtig herauszufinden, welche individuellen Faktoren diese Störung ausgelöst haben und welche Faktoren die Störung aufrechterhalten. Diese Faktoren sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Heilung kann dem Patienten vom Therapeuten nicht gegeben werden. Heilung kann allerdings durch das Schaffen entsprechender Umstände ermöglicht und unterstützt werden. Der Patient sollte dabei eine zentrale, aktive und kreative Rolle ergreifen. Nur er kann der Regisseur seines Gesundungsprozesses sein. Der Therapeut unterstützt, motiviert und begleitet den Patienten fachlich beim Auffinden seiner eigenen "krankmachenden" Faktoren und unterstützt ihn beim Finden und Schaffen gesundheitsstärkender Faktoren.

Zur Homöopathie:
Die klassische Homöopathie ist ein ganzheitliches Naturheilverfahren, das sich insbesondere bei rheumatischen Beschwerden als eine geeignete Therapie bewährt hat.
Manche Patienten können im Lauf der homöopathischen Therapie ihre Medikation reduzieren oder ganz absetzen. Ein wesentlicher Vorteil der homöopathischen Medikamente im Vergleich zu gängigen Rheumamedikamenten besteht darin, dass sie keine schädlichen Nebenwirkungen aufweisen.
Homöopathische Medikamente werden ganzheitlich, bezogen auf Körper, Psyche und Geist, eingesetzt. Dadurch können mögliche seelische Ursachen mit einbezogen werden, und die Beschwerden werden sozusagen von der "Wurzel" her behandelt.
Mit der so genannten Klassischen Homöopathie werden nicht nur einzelne Symptome therapiert, sondern der Mensch wird als Ganzes behandelt, um seine gesamte Konstitution zu stärken. Diese Methode bezieht sich sowohl auf geistig-seelische Aspekte als auch auf erbliche Belastungen.

Zu Körpertherapien:
Ausgehend vom jeweiligen Krankheitsgeschehen werden zusätzlich spezifische Körpertherapien oder Massagen empfohlen.

Zur Phytotherapie:
In der Rheumatherapie werden u.a. besondere Heilpflanzen zur Hemmung von Entzündungen, zur Schmerzbewältigung, zur Anregung des Stoffwechsels sowie zur Entgiftung und Ausleitung angewendet.

In welcher Form kann die Heilkraft der Pflanze auf den Menschen übertragen werden? Uns stehen zahlreiche Zubereitungen zur Verfügung: Tees durch Aufgüsse mit kochendem Wasser, Abkochungen, Tinkturen, Salben, Umschläge, Säfte, Bäder, Einläufe usw.

"Die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.” Dieser Lehrsatz leitet den Heilkundigen, die Dosierung der Pflanzenauszüge so auszuwählen, dass sie individuell auf den Patienten mit seiner Konstitution abgestimmt ist. Pflanzenauszüge und Gemische werden über längere Zeit dem Körper mehrmals täglich zugeführt und regen den Organismus dadurch an, die Erkrankung "zu bearbeiten“. Entscheidend bei dieser Behandlung ist die Anwendung der jeweiligen Heilpflanze mit ihrem vollen Wirkstoffspektrum, mit ihren Inhaltsstoffen, Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Farbstoffen.