Naturheilpraxen

BenefitMassagen

Angebote an Körpertherapien / manuellen Therapien

Azidose-Massage

Eine wichtige Säule der Azidose-Therapie

In der Azidose-Therapie stellt die Azidose-Heilmassage eine der vier Säulen – Ernährung, Darmreinigung, Massage und Bewegung –  dar. Sie hat lokal und ganzkörperlich eine anregende Wirkung auf das Lymphsystem und auf die Durchblutung des massierten Bindegewebes. Dabei werden die einzelnen Gewebeschichten durch gezielte Lockerungen von Verklebungen befreit. Der Abtransport von Ablagerungen aller Art wird angeregt. Ähnlich der klassischen Massage ist der Aufbau klar strukturiert.

Wie bei der klassischen Lymphdrainage beginnt man mit der Aktivierung der Lymphbahnen im Nacken und Halsbereich. Im Einzelfall wird entschieden, welche Massage in welcher Reihenfolge angewandt wird. Ist das Bindegewebe schmerzhaft oder berührungsempfindlich, kann das auf eine starke Übersäuerung des jeweiligen Gewebes zurückzuführen sein. In diesem Fall ist die Massage entsprechend so durchzuführen, dass sie sich weiterhin angenehm und wohltuend anfühlt. Nach einigen Behandlungen und entsprechender Kostumstellung ist das Gewebe weniger empfindlich, da einige Verklebungen sich bereits gelöst haben und Säuren ausgeschieden worden sind.

Die Massage wird mit einer geringen Menge Massageöl ausgeführt. Es gibt Kopf-Nacken-Massagen im Sitzen und im Liegen, Rückenmassagen und verschiedene Kombinationen mit Bein- und Bauchmassage. Einige Massagen können auch als Selbstmassage durchgeführt werden.

Ziel einer jeden Massage ist auch, eine tiefe Entspannungsphase einzuleiten. Diese Entspannung und die spezifische Wirkung der Azidose-Massage vollenden sich in der Nachruhephase im Anschluss an die Massage.

 

Ayurvedische Ölmassage – Abhyanga

Die Ayurvedische Ölmassage (klassische Abhyanga) ist als Ganzkörper-Ölmassage einschließlich Kopf und Gesicht ein Balsam für Körper, Geist und Seele. Die Massage wird in der klassischen Abhyanga in fünf- bis siebenmal wechselnden Körperpositionen (Sitzposition, Rückenlage, Seitenlage) durchgeführt.

In einem kurzen Vorgespräch wird das momentane Ungleichgewicht zwischen den drei Funktionskräften (Kapha, Pitta, Vata) im Körper ermittelt und je nach Motivation und Befindlichkeit das entsprechende Öl ausgesucht.

Die Behandlung dauert ca. 1 ½ Stunden inklusive einer kurzen Anamnese und der anschließenden Ruhezeit von etwa 15 Minuten. Zum Abschluss gibt es eine Tasse ayurvedischen Tee.

Die Abhyanga ist eingebettet in das 3000 Jahre alte Wissen des Ayurveda für ein gesundes und langes Leben. Ihre therapeutische Wirkung gründet sich auf die liebevolle Einölung (in Sanskrit Snehanam) und die Aufnahme der pflanzlichen Wirkstoffe aus den traditionell hergestellten Kräuterölen über die Haut. Die Energiepunkte und -bahnen des Körpers werden stimuliert und ausgeglichen. Ein sanfter Reinigungsprozess wird in Gang gesetzt. Für Menschen, die diesen Effekt unterstützen möchten, ist es empfehlenswert, einige Tage vorher bereits Kaffee, Tee, Alkohol zu reduzieren und auf eine schlichte gesunde Ernährung zu achten.

 

Ayurvedische Seidenhandschuhmassage - Garshan

Die Massage mit dem Seidenhandschuh – Garshan – kann eher beruhigend oder belebend ausgeführt werden. Sie wird im Ayurveda bei sogenannten Kapha-Störungen statt der Abhyanga angewandt. Sie kann auch als Vorbereitung für die Abhyanga genutzt werden.

Der Seidenhandschuh reibt sanft auf der Haut und regt damit die Durchblutung an. Die Strichführung ist ansonsten der Abhyanga sehr ähnlich, da lange Ausstreichungen entlang der Beine und Arme und auch am Rücken sowie kreisförmige Ausstreichungen um die Gelenke im Vordergrund stehen.

Die meisten Patienten fühlen sich erfrischt und entspannt zugleich nach einer Garshanbehandlung.

 

Intuitive Massage

Die Intuitive Massage ist eine meditative Form der Massage, eine Berührung vom Herzen aus. Intuitive Massage vermittelt eine essentielle Qualität der Benefit Massage® und arbeitet in besonderer Weise mit unterschiedlichen Qualitäten von Berührung. Die Hände des Behandlers dienen hier als fein gestimmte Instrumente, die feinste Impulse wahrnehmen und ihnen folgen, so dass die dem Körper innewohnenden Selbstheilungskräfte wirken können. Der Behandler lässt sich dabei von seinen Händen sowie der Wahrnehmung des Atems und des energetischen Zustands der Gewebe leiten. Die Massage wird somit immer individuell für den Klienten angepasst.

Dabei kann der Geist ganz zur Ruhe kommen, und es geschieht echte Begegnung – auch mit sich selbst. Anspannung, Stress und Belastungen auf den verschiedenen Ebenen können abfallen, Körper, Gefühl und Geist in Übereinstimmung kommen und sich neu ausrichten - man kann sich wieder eins mit sich selbst fühlen.

 

Klassische Massage

Die Klassische Massage dient zur Auflösung von Muskelverspannungen, Verbesserung der Durchblutung und Anregung des Stoffwechsels mit dem Ziel der Entspannung und der Steigerung des  körperlichen und seelischen Wohlbefindens.

Die Klassische Massage mit ihrer klar strukturierten Vorgehensweise kann als Teil- oder Ganzkörpermassage durchgeführt werden. Es gibt Massageabläufe für Rücken, Schultern und Nacken, Beine, Füße, Arme und Hände.

Ursprünglich im Rahmen der westlichen Medizin entstanden – es handelt sich hier um diejenige Form der Massage, die auch im Bereich der Physiotherapie zur Anwendung kommt – wird sie heute sowohl zur Behandlung von Beschwerden des Bewegungsapparates als auch im Sport und als Wellness-/Entspannungsmassage angewendet.

Ihre Grundlage ist das anatomische Wissen über Knochen, Gelenke und Muskeln und das Erspüren von Verspannungen und verhärteten Bereichen in der Muskulatur (Hartspann, Myogelosen).
Die einzelnen Griffkategorien (Ausstreichungen, Erwärmungen, Lockerungen, Ballenzirkelungen, Knetungen, Finger- und Daumenzirkelungen, gegebenenfalls auch Klopfungen) folgen einem logischen Aufbau.

Anwendungsbereiche der Klassischen Massage
Die Klassische Massage zielt auf die Entspannung und Tonisierung einzelner Muskelpartien ab und somit auf eine Verbesserung der muskulären Balance wie auch der Körperhaltung. Sie wird üblicherweise eingesetzt, um Verspannungen zu lösen und Durchblutung und Stoffwechsel im behandelten Bereich anzuregen.

Traditionell wird die Klassische Massage bei Beschwerden des Bewegungsapparates, wie zum Beispiel Rückenproblemen, Schulter-Nacken-Beschwerden und Verspannungen im Bereich von Händen, Füßen, Armen und Beinen angewendet. Heutzutage gönnen sich jedoch auch viele Menschen die Wohltat einer Massage, um Stress abzubauen, damit der Atem wieder frei fließen kann und weil sie sich entspannter und gleichzeitig vitaler fühlen möchten.

 

Tiefe Bindegewebsmassage (BGM)

Die Tiefe Bindegewebsmassage zielt darauf ab, Verklebungen und Verkürzungen nicht nur im Unterhautgewebe, sondern auch im Bereich der Faszien zu lösen. Der Therapeut arbeitet mit speziellen Grifftechniken mit gleich bleibendem, teils auch kräftigem Druck oder Zug bei gleichzeitiger Bewegung.

Übersäuerung der Gewebe, Verklebungen der verschiedenen Schichten des Bindegewebes und Verkürzungen der faszialen Strukturen bewirken Einschränkungen der Beweglichkeit und einen reduzierten Stoffwechsel. Lösen sich die Adhäsionen auf, entsteht Bewegungsspielraum, die Durchblutung wie auch der lymphatische Abfluss werden verbessert. Die Gewebe werden entstaut, entsäuert und besser ernährt.

Im Allgemeinen wird dies sofort als Entwicklung von Wärme und nachfolgend als größere Beweglichkeit und positive Auswirkungen auf die Körperhaltung spürbar. Die Veränderungen sind meist nachhaltig.
    
Häufige Indikationen für die Tiefe Bindegewebsmassage sind unter anderem Rückenbeschwerden, Nacken-/Schulterprobleme, Chronische Verspannungen, Haltungsschwächen, Kontrakturen nach Unfällen. Da über Reflexwege auch vegetative Regulationsmechanismen beeinflusst werden können, kann sie auch bei allgemeiner Überbelastung (Stress) sowie zur Behandlung innerer Organe, Gefäße und des Nervensystems eingesetzt werden.